Harz

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Harz-Tour über Pfingsten
vom 25. – 28. Mai 2012

Unser Standort: die „Wilhelm-Busch-Stadt“ Seesen am Nordwestrand des Harzes.

 

Der Wetterfrosch lockt mit glänzenden Aussichten für die Pfingstfeiertage. Ganz spontan suchen und buchen wir eine Ferienwohnung in Seesen.

Freitag, 25. Mai 2012

Freitags-Tour-Anreisen sind leider nie sonderlich spannend, da keine Zeit für schöne Touren bleibt und die Anfahrt zum Zielort meist notgedrungen über die Autobahn führt.

Mit unserer Ferienwohnung haben wir wieder einmal Glück: Sie ist sehr geräumig, enthält alles Notwendige, befindet sich aufgrund der Hanglage in einer Art „Kellergeschoss mit Fenstern“, verfügt über WLAN und bis zum Ort läuft man gerade so weit, wie man braucht, um seine Knochen abends nach dem Moppedfahren lockern zu können.

Nach unserer Ankunft kaufen wir das Notwendigste ein und erkunden nach dem Duschen die Kleinstadt. Diese erweist sich gebäudetechnisch als recht gemischt. So wechseln sich ältere und neuere Gebäude einträglich ab.

Draußen ist es auch abends noch angenehm warm. Daher lassen wir uns direkt beim erstbesten Italiener nieder, wo wir recht nett speisen.

Tour-Aufzeichnung bei CheckMyTour

Pfingstsamstag, 26. Mai 2012

Von Seesen fahren wir über die L516 nach Lautenthal. Weiter geht’s über Wildemann, Clausthal-Zellerfeld und Riefenbeek-Kammschlacken zur Sösetalsperre. Von dort aus fahren wir nach Osterode. Weiter geht’s über Herzberg durch das Siebertal und über St. Andreasberg, der höchstegelegenen Bergstat im Harz nach Braunlage.

Die weitere Route führt über Elend, Elbingerode, Wernigerode, Darlingerode und Ilsenburg ins Sole-Heilbad Bad Harzburg. Über die B4 geht’s weiter über Torfhaus und St. Andreasberg nach Bad Lauterberg und schließlich über Scharzfeld, Herberg, Osterode, Lerbach, Buntenbrock und Clausthal-Zellerfeld über die B242 Richtung Bad Grund, um zuguterletzt wieder in Seesen aufzuschlagen.

Abends besuchen wir erneut unseren Italiener.

Tour-Aufzeichnung bei CheckMyTour

Gefahrene Kilometer: 273 km

Pfingstsonntag, 27. Mai 2012

Zur „Feier des Tages“ halten wir auf dem Rückweg unserer Tour bei … (????) an.

Die „Schmetterlingstour“ (naja, zumindest sieht die u.a. Karte entsprechend aus) 😉

Tour-Aufzeichnung bei CheckMyTour

Pfingstmontag, 28. Mai 2012

Auf dem Rückweg fahren wir von Seesen nach Bad Gandersheim, nehmen Kurs auf Holzminden und fahren über Albaxen, Fürstenau hinauf zum Köterberg.

Danach geht es über Schwalenberg, Schieder, Bad Meinberg, Schloß Holte-Stukenbrock, Rietberg, Stromberg und Beckum Richtung Heimat.

Gefahrene Kilometer: 252 km

Tour-Aufzeichnung bei CheckMyTour

Die etwas über 20.000 Einwohner zählende Kleinstadt „Seesen“ wirbt mit ihrem historischen Stadtkern, zahlreichen Fachwerkhäusern, der Burg „Sehusa“, der barocken St.-Andreas-Kirche, dem Jagdschloss und dem Kirchturm der „St.-Vitus-Kirche“, der aus dem 13./14. Jahrhundert stammt.

In der ganzen Stadt findet man „Max&Moritz“-Statuen, die auf den berühmten Dichter und Zeichner Wilhelm Busch hinweisen, der seine letzten Lebensjahre im Dorf Mechtshausen verbrachte. Vor dem Rathaus wurde ihm zu Ehren zudem eine 1,90 Meter hohe Bronze-Statue errichtet.

Freunde der klassischen Musik wird sicher interessieren, dass der Klavierbauer Heinrich Engelhard Steinweg in Seesen sein erstes Klavier baute. Er wanderte schließlich nach Amerika aus und gründete dort gemeinsam mit seinen Söhnen die weltbekannte Firma „Steinway & Sons“.

Unsere Ferienwohnung in Seesen fanden wir über www.harz-travel.de. Obwohl wir so kurzfristig buchten, kamen wir extrem günstig unter (29 Euro + 5,50 Bettwäsche pro Person, WLAN incl.): www.ferienwohnung-harz-seesen.de