Eifeldiplom Master

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Eifel Master-Diplom-Tour
Bad Münstereifel 30.09. – 02.10.2011

 

Freitag – der Hinweg:

km-Stand Start: 17.997

Wer erfolgreich das „Eifeldiplom Classic“ erworben hat, darf an der „Eifeldiplom Master“-Tour teilnehmen. Das kommt uns gerade recht: Immerhin spielt das Wetter jetzt im Herbst hervorragend mit und nach dem verregneten Sommer ist uns danach, noch einmal eine kleine Tour zu machen.

Hinwege laufen bei uns aus Zeitgründen in der Regel über die Autobahn. Daher ist auch dieser kaum erwähnenswert.

Unser Hotel haben wir im sündhaft-teuren Bad Münstereifel gebucht.

Ok-ok: Die „Stadt“ ist anerkanntes „Kneippheilbad“, verfügt über eine noch vollständig erhaltene (restaurierte) Stadtmauer, wird an den Wochenenden von zahlreichen Großstädtern aus dem nahen Umland belagert und ist recht hübsch anzuschauen…
Ob dies allein aber tatsächlich Hotelpreise von 80 Euro aufwärts (pro Nacht) rechtfertigt?

Wir jedenfalls hatten großes Glück. Das kleine Städtchen ist an diesem Wochenende komplett ausgebucht und nur dank einer kurzfristigen Gastabsage konnten wir das letzte freie Zimmer im Hotel Grunwald (Kettengasse 4, mitten in der City) ergattern.

 

Obwohl wir die Lage des Hotels vorab mit Hilfe von Google Maps gecheckt haben, fällt uns das Auffinden aufgrund der verwinkelten Gassen nicht leicht.

Als wir das Hotel am frühen Abend erreichen, müssen wir uns zunächst Sorgen: Immerhin macht uns auf unser Klingeln niemand auf. Ausgehfreudige Hotelgäste berichten uns jedoch, dass die „Dame des Hauses“ gerade unterwegs sei und gleich zurückkomme. Warten wir halt geduldig und gehen derweil direkt hinter dem Münstereifeler „Bach“ essen. Dort reiht sich ein Lokal neben das andere. Wir lassen uns direkt im erstbesten wieder. Im Grunde ist es wohl ein Feinkostladen und nennt sich „Piccolo“(?). Wir lassen uns Schnitzel mit Champignons und Salat mit Putenbrustfilet und Ofenkartoffel kredenzen und sind sehr angenehm überrascht.

Als die Hausherrin zurückgekehrt ist, können wir auch direkt unser Zimmer beziehen. Offenbar handelt es sich um ein „Notzimmer“: Immerhin grenzt es direkt an den Frühstücksraum an, was mir irgendwie quer geht. Aber egal: Wir sind gutgelaunt, möchten einfach nur irgendwie duschen und uns dann die Beine vertreten.

Nach einem kleinen Stadtrundgang lassen wir den Abend im „Little Bit (Werther Straße 8) ausklingen, das das „Draußensitzen“ bis zu einer gewissen Uhrzeit erlaubt, dann jedoch aus Rücksicht auf die Anwohner hereinbittet.

Gefahrene Kilometer: 199 km

Samstag – die Eifeldiplom-Master-Tour:

Nach einer ruhigen Nacht, werden wir unsanft geweckt: die ersten Frühstücksgäste begrüßen die Hausherrin, was sich derart lautstark gestaltet, als stünden diese direkt in unserem Zimmer.

Nach dem Frühstück machen wir einen kleinen Rundgang durch die Stadt, in der heute zahlreiche hübsche Oldtimer-Autos erwartet werden.

Dann geht es bei allerschönstem Wetter auf zum Printenhaus. Im Gegensatz zur Eifeldiplom-Classic-Tour ist es auf dem Parkplatz relativ leer und vorübergehend dort parkende Autos genießen sogar Vorrang.

Wir starten ziemlich zum Schluss. Diesmal haben wir eine prima Gruppe erwischt: diese verfügt mit „Karl-Otto“ über einen erfahrenen Vorfahrer und wir folgen mit Freude.

Die Mittagspause führt uns zum Rennsportmuseum „Classic Race“ nach Jammelshausen, wo leckere Gulaschsuppe auf uns wartet. Da auch bei der Mastertour eine einstündige Pause einzuhalten ist, werfen wir anschließend noch einen Blick in das liebevoll hergerichtete Museum.

   

Nach der Mittagspause hängen wir uns erneut an „unsere“ Gruppe dran und genießen die zahlreichen Kurven und Kehren der Eifel.

Nächster Halt: Kaffeepause direkt am Nürburgring. Dort ist die Hölle los und selbst das Abfahren vom Straßenrand erfordert äußerste Konzentration.

Die Tour endet schließlich am Bikertreff Schuld, wo wir von Hämi unser Master-Diplom in Empfang nehmen und noch ein Weilchen mit unseren Mitfahrern quatschen, bevor sich die Runde dann nach und nach auflöst…

Auch diesen Abend verbringen wir nach einem vorzüglichen Abendessen im „Little-Bit“.

Gefahrene Kilometer: 185

Sonntag – der Rückweg:

Leider reisst uns die Stimme der Wirtin erneut aus dem Schlaf, als sie die vor der Frühstückstür wartenden Gäste hereinbittet. Ein solches Zimmer brauche ich wirklich nie wieder!

Aufgrund des vorangegangenen schönen Tages lassen wir uns die Laune jedoch nicht verderben, genießen ein wieder mal gutes Frühstück und starten anschließend auf in Richtung Heimat.

Auf dem Rückweg entdecken wir ganz neue Strecken…
… landen dann aber doch wieder auf „ausgetrampelten Pfaden“, geraten – wie üblich – irgendwann in Zeitnot, um dann direkt und ohne weitere Umwege nach Hause zu fahren.

Gefahrene Kilometer: 368

Gesamt-Kilometer: 752 km

End-Kilometer-Stand: 18.381 (Norby: 32.945)

 


Copyright: N+S (19.11.2005)
Letztes Update: 19.07.2014