Eifeldiplom Classic

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Tour nach Rheinbach
vom 29.04. – 01.05.2011

Freitag, 29.04.2011 – Anreise

Wunderbarstes Moppedwetter – auf zum Eifeldiplom!

Aufgrund familiärer Angelegenheiten steht unser Tourwochenende leider ganz kurzfristig in der Schwebe. Schließlich können wir aber doch los, wenngleich erst am späten Nachmittag.

Zum Glück kommen wir auf der verhassten A43 um die Zeit recht gut durch und auch die A1 bereitet keinerlei Probleme – bis die aufziehenden Wolken urplötzlich Regen versprühen und es abrupt blitzt und donnert!

Egal – es war eh eine Pause fällig und so flüchten wir uns auf eine Mini-Raststätte mit Mc-D-Anschluss.

Nach Kaff und Papp-Burger haben sich die Regenwolken verzogen und auch der weitere Weg auf der Autobahn verläuft staufrei *oh-großes-Wunder!*

Nichtsdestotrotz ist es nach unserer Köln-Durchfahrt bereits recht duster. Da Kartenlesen nicht mehr möglich ist, leistet uns mein Navi so im Dunkeln erstmals super Dienste.

Obwohl wir ultraspät in Rheinbach ankommen, werden wir im Gästehaus Dröv herzlich empfangen. Auch unsere Motorräder fühlen sich von Anfang an wohl: Dürfen sie doch ruhig und sicher im Hinterhof nächtigen.

Das Hotel befindet sich in der 1. Etage, die über einen (mit Motorrad-Gepäck) etwas engen Flur zu erreichen ist. Nachdem wir den Frühstücks- und Empfangsraum (mit Bar und großem Aquarium) durchquert haben, gelangen wir direkt um’s Eck zu unserem Doppelzimmer. Die Einrichtung ist ein wenig zusammengewürfelt, aber sauber, zweckmäßig und für uns völlig ok.

Nach einer kurzen Dusche erkunden wir das kleine, aber feine Städtchen Rheinbach und sind positiv überrascht über die Gaststätten-Auswahl und das verhältnismäßig quierlige Treiben.

Nach einem relativ kurzen Rundgang machen wir es uns zunächst im Außenbereich des Brauhaus Rheinbach bequem. Als wir feststellen, offenbar die drittletzten Gäste zu sein und man uns verkündet, es gäbe kein gewöhnliches Pils, ziehen wir es vor, weiter zu wandern.

Nur wenige hundert Meter weiter entdecken wir eine Gaststätte mit gut-gefülltem Außenbereich: das Mosquito. Nach einem kurzen Auf- und Ablauf auf der Straße wird zufällig gerade ein Tisch frei, den wir sofort in Beschlag nehmen.

Der weitere Abend ist sehr nett; die Bedienung auf zack und als es plötzlich kühl wird, geht es drinnen nett weiter. Die Gaststätte ist und bleibt gut besucht. Wir müssen uns allerdings zeitig verabschieden; immerhin heißt es morgen „früh raus!“. Da wir mittlerweile mitbekommen haben, dass es sich nicht nur um Gaststätte, sondern auch mexikanisches Restaurant handelt, reservieren wir zuvor noch einen Tisch für den kommenden Tag.

Zurück im Hotel fallen wir beinahe sofort glücklich und zufrieden in den Schlaf.

 

Samstag, 30.04.2011- Hämi’s Eifeldiplom (Classic-Tour)

Vorzüglich geschlafen müssen wir leider viel zu früh aus der Falle. Das Frühstück lässt jedoch keinerlei Wünsche offen und so satteln wir recht guter Dinge unsere Moppeds, um pünktlich im 22 Kilometer entfernten Bad Münstereifel zu sein.

Die kurze, aber kurvige Strecke fördert das „Wachwerden“ und als wir den Eifeldiplom-Treffpunkt, das Printenhaus in der Trierer Straße 1 erreichen, ist der dortige Parkplatz bereits mit Motorrädern übersät.

 

Zunächst müssen wir uns im „Eifeldiplom-Büro“ anmelden. Dort erhalten wir unsere Tour-Roadbooks nebst Teilnehmer-Start-Nummern-Aufkleber für unsere Motorräder und einen roten und gelben Helmaufkleber. Ersteres ist sichtbar am Motorrad anzubringen – letzteres auf der Helmrückseite, wobei die Farbwahl davon abhängen sollte, welche Farbe auf dem jeweiligen Helm besser auffällt.

Keine halbe Stunde später ist „Tour-Start“ angesagt:
Dabei fahren jeweils bis zu 5 Motorräder an die Haltelinie vor und fahren auf Hämi’s Zeichen los. Zuvor sollte jeder seinen Tageskilometerzähler auf „null“ setzen, denn das ausgeteilte Roadbook ist so beschaffen, dass man am Tachozähler höchstpräzise ablesen kann, wann und wo abzubiegen ist.

 

Nachdem wir uns eine Weile angeschaut haben, wie die Tour funktioniert, brechen wir als ziemlich letzte zur Tour auf. Diese führt uns über kaum befahrene, aber kurvenreiche Straßen und es ist ein wahrer Genuss!

Nach einer Vielzahl schöner Kurven verbringen alle Teilnehmer ihre Mittagspause am „Haus Waldfrieden“ bzw. Bikertreff Schuld.

  

Nach einer 60minütigen Zwangspause geht es ausgeruht weiter über widerum sehr schöne kurvige Strecken durch die schöne Eifel, die sich dank Wetter heute in ihrer ganzen Pracht zeigt.

Extrem gut gelaunt errreichen wir schließlich das Ziel, das Waldcafe Maus. Als Nicht-Kuchen-Freunde ignorieren wir zwar den „Hier-gibts-den-weltbesten-Kuchen-Geheimtipp“, nehmen aber dennoch mit stolz geschwellter Brust unser „Eifeldiplom“ in Empfang, um nach einem Kaff zurück Richtung Rheinbach zu fahren.

 

Relativ früh zurück, genießen wir zunächst eine Dusche und dann weitere kleine Stadterkundung. Nach einer kleinen Schlenderei über die örtliche Kirmes laufen wir noch einige Meter, um sodann unseren reservierten Tisch beim Mexikaner in Beschlag zu nehmen./p>


Das Essen mundet vorzüglich, wenngleich es nicht mit einem „Aha!-hier-muss-ich-unbedingt-nochmal-hin-Effekt“ dienen konnte. Da wir uns heute zu Abwechslung einfach mal ein wenig Trägheit erlauben, wechseln wir nach dem Essen direkt an einen Außentisch, um den Abend sodann im Mosquito gemütlich ausklingen zu lassen.

Da die Gaststätte direkt an der Straße liegt, bleiben uns auch die einheimischen „Mai-Bräuche“ nicht verborgen: So fahren verliebte Jungs am Vorabend des 1. Mai hier offenbar mit einem Trecker, Fahrrad oder was-auch-immer durch die Gegend, um eine Birke zu ihrer Auserwählten zu transportieren, was mit reichlich Getöse einhergeht und regelrecht zur Party ausartet. Witzige Idee, dieser Maibaum-Liebesbrauch im Rheinland…

 

Sonntag, 01.05.2011 – Rückfahrt

Nach einer weiteren angenehmen Nacht und einem ebenso guten Frühstück packen wir unsere 7-Sachen und machen uns auf in Richtugn Heimat. Zunächst giert es CBF und Streety allerdings nach Sprit. Den Gefallen tun wir den beiden direkt in Rheinbach:

Bei weiterhin anhaltend gutem Wetter geht’s zurück über den Westerwald in die Heimat.

Gesamt-Kilometer: leider nicht bekannt (km-Stand: ebenfalls nicht mehr auffindbar…)


 


Copyright: N+S (19.11.2005)
Letztes Update: 19.07.2014